EU-Förderungen für Kulturinitiativen

Überblick – Einblick – Entscheidungshilfe
Datum:
Freitag, 30. Mai 2008 - 10:00
Ort:
KUPF-Büro, Untere Donaulände 10/1, Linz
Kosten:
€ 130.- / € 50.- für KUPF-Mitglieder
Anmeldeschluss:
Montag 26. Mai 2008
max. TeilnehmerInnen:
15
ReferentIn:
Mag. David Röthler: Jurist, Unternehmensberater; selbständiger Entwickler und Manager von EU-finanzierten Kultur- und Bildungsprojekten

Inhalt

EU-Förderungen werden oftmals in Kulturinitiativen als neue, vielversprechende Finanzierungsoptionen diskutiert. Das stimmt und stimmt auch nicht – denn es kommt darauf an, welche Aktivitäten geplant sind, ob es sinnvoll ist, sich auf die komplexe Materie EU-Förderung einzulassen.

Die Europäische Union vergibt finanzielle Mittel auf unterschiedlichsten Gebieten in zahlreichen Förderprogrammen. Eine große Anzahl von EU-Programmen – neben dem bekannten Programm „Kultur 2007-2013“ – kommt für die Finanzierung von Kulturprojekten in Betracht. EU-Projekte zu beantragen und zu koordinieren unterscheidet sich in zahlreichen Aspekten von der Antragstellung und Durchführung von auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene finanzierter Projekte.

Zum besseren Verständnis der Intention der EU-Programme werden diese im Kontext der europäischen (Kultur)politik betrachtet. Die Teilnehmenden lernen verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten auf EU-Ebene und deren Spezifika kennen. Es werden Einblicke in die Praxis der Konzeptentwicklung, PartnerInnensuche, Antragsstellung und Projektdurchführung anhand von Beispielen gewährt. Darüber hinaus werden Projektideen skizziert bzw. „mitgebrachte“ Ideen der Teilnehmenden diskutiert. Auch wird auf neue Möglichkeiten der internationalen Projektkommunikation mit Web 2.0-Tools eingegangen.

Ziel

  • Überblick zu EU-Förderprogrammen und deren Intention
  • Entscheidungshilfe, ob eine Antragsstellung sinnvoll ist
  • Erhöhung der Erfolgschancen eines Projektantrags

Die TeilnehmerInnen erhalten umfassende Seminarunterlagen.
Das Seminar ist besonders geeignet für KulturarbeiterInnen, die schon Erfahrungen mit öffentlichen Förderungen (Kommune, Land, Bund) haben.

Arbeitszeiten: 10 - 19.30 Uhr mit Mittagspause